Auswahl der Referenzkunden

Die Referenzkunden werden von dem teilnehmenden Unternehmen genannt. Zur Vermeidung einer zu einseitigen Auswahl sind bestimmte Mindestzahlen, abhängig von der Firmengröße, unerlässlich.

 

Dabei ist das Hauptgewicht zunächst auf die A-Kunden zu legen, da den Stellungnahmen dieser Kunden eine besondere Bedeutung zukommt. Von den B-Kunden ist, je nach Gesamtzahl der Kunden, eine Zufallsauswahl zu treffen. Die C-Kunden sind in zwei Gruppen aufzuteilen: Die eine Gruppe ordert nur geringe Umsätze, weil sie keinen größeren Bedarf hat. Hier ist eine Kundenbefragung nicht sehr sinnvoll, weil der Kunde keine gute Bewertungsgrundlage hat und auch wenig Interesse, sich die Mühe zu machen. Bei der anderen Gruppe ist das Umsatzpotenzial größer, wird aber aus verschiedenen Gründen nicht bei diesem Lieferanten gedeckt. Diese Zielgruppe ist für eine Befragung offensichtlich außerordentlich interessant. Allerdings ist hier in Kauf zu nehmen, dass die Rücklaufquote wegen mangelndem Interesses, unzureichender Bewertungsgrundlage oder Unzufriedenheit mit dem Lieferanten geringer ist.

 

Häufig ist es empfehlenswert, mehrere Ansprechpartner bei derselben Kundenfirma zu befragen. Sinnvoll ist zum Beispiel, je nach Firmengröße, eine separate Ansprache der Abteilungen Einkauf, Logistik, Entwicklung und Qualitätsmanagement, die jede für einen bestimmten Bereich qualifiziert Auskunft geben kann.

 

Für die Auswertung können den Kunden Merkmale zugeordnet werden. Beispiele hierfür sind:
1. Kundenabteilung (Einkauf, Logistik, Entwicklung, QM)
2. Zuständige Vertriebsabteilung/Vertriebsteam/Vertriebsbüro des Teilnehmers
3. Kundenbranche
4. Produktgruppe

 

Die Bildung von Kundengruppen ermöglicht es, die Kundenzufriedenheit für jedes Merkmal gesondert statistisch zu analysieren.

 

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um sich zur Auswahl der Referenzkunden und der sinnvollen Stichprobengröße beraten zu lassen.